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Spendenakquise auf dem Weihnachtsmarkt der Vereine

Getragen von einem überwältigenden Engagement der Wittenberger Bevölkerung, wurde am 27.Mai 2018 auf dem Gelände des evangelischen Krankenhauses Paul Gerhardt Stift das Katharina von Bora Hospiz eröffnet. Es bietet schwerstkranken Menschen einen geschützten Ort, um gemeinsam mit Angehörigen ihre letzten Tage und Wochen in Würde und möglichst frei von Schmerzen und Ängsten
leben und selbstbestimmt gestalten zu können.
 
„Das Hospiz ist kein Krankenhaus – hier leben die Patienten, die im Hospiz Gäste genannt werden, in einer geborgenen Atmosphäre und erhalten so viel Fürsorge, wie sie sich wünschen“, betont die Einrichtungsleiterin Sindy Herrmann. Das Katharina von Bora Hospiz verfügt über zehn persönlich eingerichtete Einzelzimmer sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige. Rund um die Uhr werden die Gäste von einem Team aus Pflegenden, Physiotherapeutinnen, Seelsorgenden und Ehrenamtlichen hingebungsvoll begleitet.
 
Herzstück des Hospizes ist eine großzügige Wohnküche zum gemeinsamen Kochen und Essen. Daran angeschlossen sind ein Gemeinschafts- und Familienbereich, in den sich die Hospizgäste mit ihren Familien und Freunden zurückziehen, miteinander spielen und fröhlich sein können, sowie ein Raum der Stille zum Innehalten. Für seine Gäste ist der Aufenthalt im Hospiz kostenfrei. Finanziert wird dies zu 95 Prozent durch die Krankenkassen. „Um die verbleibenden 5 Prozent aufzubringen, ist das Hospiz weiterhin auf Spenden
angewiesen“, so Pflegedienstleiterin Annemarie Buttinger, „und auch, um kleinere und größere Wünsche der Hospizgäste zu erfüllen. Wir möchten zum Beispiel im Familienzimmer gern noch eine Spielecke für Kinder jeden Alters einrichten und für unsere Hospizgäste einen Kaffeeautomaten kaufen.“
 
Aus diesem Grund wird das Hospiz auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt der Vereine, vom 7. bis 9. Dezember, um Spenden werben und benötigt für die Ausstattung, Technik und dekorative Gestaltung seines Standes noch zusätzliche finanzielle Mittel.

 

 

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Lutherstadt Wittenberg zugute?

Ziel der vor mehr als zwei Jahren ins Leben gerufenen Spendenaktion „Ein Hospiz in Wittenberg“ war, ein Drittel der Kosten für die Errichtung eines Hospizes durch Spenden zu finanzieren. Das bürgerschaftliche Engagement für dieses Projekt übertraf alle anfänglichen Erwartungen.
Privatpersonen, in der Region ansässige Firmen, Vereine, Schulklassen, Ensembles, Künstlerinnen folgten ideenreich dem Spendenaufruf. Die Einrichtung des Katharina von Bora Hospizes belegt somit in eindrücklicher Weise die praktizierte Gemeinwohlorientierung und zeugt von gelebter Mitmenschlichkeit, die auch Schwache, Kranke und Sterbende nicht vergisst.

Förderprojekt:

Spendenakquise auf dem Weihnachtsmarkt der Vereine

Ort:

Lutherstadt Wittenberg