Förderprojekt:

Organisation der Erhaltung und Öffnungszeiten des Schlosses

Ort:

Markranstädt

Förderverein - Schloss Altranstädt e.V.

Förderverein Schloss Altranstädt

2003 gegründet, hat sich der Förderverein die Erhaltung der Schlossanlage Altranstädt, verbunden mit der Pflege ihrer Tradition zur Aufgabe gemacht. Wichtig ist dem Förderverein neben dem Erhalt und der Sanierung der Schlossanlage auch die Pflege des musealen „Friedenszimmers” – einer bedeutenden historischen Stätte, die auch immer wieder Ort der Wissensvermittlung für umliegende Schulen ist. Beeindruckend und erwähnenswert ist zudem, dass der Verein der internationalen Vereinigung „Places of Peace“ (einem Netzwerk von Orten, an denen Friedensverträge oder Kapitulationen unterzeichnet wurden) angehörig ist und sich im Rahmen der Initiative für Friedensarbeit stark macht. Nur insgesamt 15 Orte gibt es europaweit, die dieser Vereinigung angehören – davon das Schloss Altranstädt als einer von zwei Orten in Deutschland (mehr dazu erfahren Sie unter www.http://placesofpeace.eu).

„Unser Förderverein hat derzeit 86 ehrenamtliche Mitglieder, wovon ca. 30 aktiv tätig sind“, berichtet der Vereinsvorsitzende Hellmuth Matthes. „Aktuell stellt sich unser Verein der Aufgabe, die Bedeutung des Schlosses und dessen historischen Hintergrund interessierten Besuchern aus der näheren und weiteren Region zu präsentieren. Eng arbeiten wir außerdem mit umliegenden Schulen zusammen, die bei uns im Schloss Projekttage gestalten. Darüber hinaus organisieren wir regelmäßig Vorträge, Führungen und Feste, wie z. B. das Kinderfest, das traditionelle Ostereiersuchen am Ostermontag oder das Familiencafé zum Muttertag. Diese ehrenamtliche Arbeit verlangt viele Helfer, welche diese Tätigkeiten mit viel Herzblut ausführen.“

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl des Landkreises Leipzig zugute?

„Die Kommune Stadt Markranstädt hat als Eigentümer des Schlosses Altranstädt ein grosses Interesse an unserer Arbeit. Wir sind für die Bürger der Gemeinde mit ihren vielen Ortsteilen ein kultureller Anlaufpunkt und Motor“, so Hellmuth Matthes.