Förderprojekt:

Laientheater

Ort:

Nobitz

Künstler & Wenzelgarde Altenburg e.V.

Laientheater

Die Wenzelgarde in Altenburg gibt es seit 2003. Der heutige gemeinnützige Verein erwuchs (den Skatkarten entsprechend) aus den Vierlingen „der Alte“, „der Rote“, „der Grüne“. Die vier Wenzel übernahmen zunächst vor allem rituelle Aufgaben wie die Segnung von Kartenspielern und Karten und die Würdigung der Sieger von überregionalen Skatturnieren mit der Aufnahme in die Garde der Wenzelritter. Auch die Kartentaufe am Altenburger Skatbrunnen, welche schauspielerisch untermalt wurde, war und ist Aufgabe der Wenzelgarde.

Der schauspielerische Teil rückte zunehmend in den Vordergrund, weshalb sich die Wenzel alsbald „Künstler & Wenzelgarde“ nannten. „25 aktive Laienspieler wirken aktuell in Theaterprojekten der Stadt Altenburg mit und unterstützen kulturell bei besonderen Anlässen. Jedes Jahr werden neue Stücke inszeniert. Und die Vier Wenzel sind immer noch unterwegs und segnen Spieler und Karten gleichermaßen,“ erzählt Eva Pommer begeistert. Einmal wöchentlich treffen sich die Laienspieler in den Räumen am Topfmarkt Altenburg und proben, proben, proben.

Im Laufe der Jahre ist es zu einer guten Tradition geworden, dass die Künstler- und Wenzelgarde in der Vorweihnachtszeit für ihr kleines und großes Publikum ein Märchen aufführt. In diesem Jahr stand „Schneeweißchen und Rosenrot“ nach den Gebrüdern Grimm auf dem Programm. „Wir inszenieren jedes Jahr ein neues Weihnachtsmärchen mit unserer Laientheatergruppe und führen es in Kindergärten, Schulen, Lebenshilfeeinrichtungen und öffentlichen Weihnachtsmärkten und Veranstaltungen zur Freude der kleinen und großen Zuschauer auf. Ob Bühnenbild, Requisiten, Kostüme oder Hintergrundgeräusche – alles wird liebevoll in Eigenregie hergestellt.“, so Eva Pommer.

Um noch professioneller auftreten zu können, wünscht sich der Verein eine neue Tontechnik.

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl im Landkreis Altenburger Land zugute?

„Unsere Theaterstücke gehören schon seit mehreren Jahren traditionell zum Programm der Stadt Altenburg und werden von der Altenburger Bevölkerung gut angenommen“, berichtet die Vereinsvorsitzende stolz.