Förderprojekt:

DAZ – Deutsch als Zweitsprache – Dann Aber Zusammen

Ort:

Böhlen

Förderverein Oberschule Böhlen e. V.

DAZ – Deutsch als Zweitsprache – Dann Aber Zusammen

Der Förderverein der Oberschule Böhlen versteht sich als Bindeglied zwischen den Lehrern und Schülern der Oberschule, dem Schulträger und nicht zuletzt den Bürgern der umliegenden Städte und Gemeinden. Vielfältig setzt er sich für die Belange der Oberschule und für ein respektvolles, gesellschaftliches Miteinander ein. Auch Migration und Inklusion sind dabei wichtige Themen, die der Förderverein im Blick hat, denn es gibt auch hier zwei Schulklassen mit Migranten. „Die Schüler kommen unter anderem aus Syrien und Afghanistan, wovon einige sich schon in der deutschen Sprachlandschaft ganz gut zurechtfinden und in normale Schulklassen teilweise integriert werden. Über ihr Zuhause oder ihrer soziale Herkunft reden die Kinder sehr wenig. Vielleicht versuchen sie auf diesem Wege, sich auf das Neue zu konzentrieren, welches ihnen bevorsteht“, so der Vereinsvorsitzende.

Mit der Anschaffung von Schulmaterialien möchte er Kinder mit Migrationshintergrund beim Lernen der deutschen Sprache unterstützen.

Mit Hilfe des Fördergeldes möchten wir für unsere DAZ-Schüler (Deutsch als Zweitsprache) verschiedene Lernutensilien anschaffen, so dass sie auch an unserer Oberschule mit Freude und Entschlossenheit die deutsche Sprache erlernen können. Sie sollen lernen, mit dem Füller zu schreiben und mit anderen Unterrichtsmitteln zu arbeiten. Zudem werden Federmappen, Lineale und Schreibhefte benötigt“, berichtet Vereinsmitglied Gerhard Albrecht. „In Absprache mit der Schulleiterin sowie der Lehrerin unserer DAZ-Schüler wird das Projekt Mitte März anlaufen.“

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl des Landkreises Leipzig zugute?

„Das Ziel unserer Lehrer besteht darin, dass sich unsere DAZ-Kinder in unserer Stadt Böhlen wohlfühlen, sie sich in ihrem täglichen Leben zurechtfinden, sich in jeder Situation bewähren und sich vor allen Dingen in unserer Gemeinde wie zu Hause fühlen können“, informiert Gerhard Albrecht.