Förderprojekt:

Aufbau einer eigenen Hompage für die Selbsthilfegruppe

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Böhlen

Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose Aufwind

Aufbau einer eigenen Hompage für die Selbsthilfegruppe

„Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Die Krankheit lässt noch viele Fragen unbeantwortet und ist in ihrem Verlauf, Beschwerdebild und Therapieerfolg von Patient zu Patient so unterschiedlich, dass sich allgemeingültige Aussagen nur bedingt machen lassen“, erklärt die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, der Bundesverband e.V.

16 Mitglieder hat die hier ansässige Selbsthilfegruppe, deren Gruppensprecherin und Schaftmeisterin Marlies Zagorski ist. Regelmäßig, alle vier Wochen, trifft sich die Gruppe im Seniorenheim, Leipziger Straße, Neukieritsch zum Gespräch. Hier werden Informationen zur Krankheit und Therapien ausgetauscht und die nächsten Ziele und Aufgaben festgelegt. Die Digitalisierung macht auch vor der Selbsthilfegruppe nicht Halt. „Wir möchten uns von einer Firma eine eigene Hompage erstellen lassen. Diese sollte einfach von uns zu bedienen sein und andere Erkrankte und Interessierte auf uns aufmerksam machen. Mit Informationen, Bildern und Beschreibungen über die Erkrankung wollen wir auch unsere Arbeit zeigen. Mitglieder sollen sich über aktuelle Termine und den Jahresplan informieren“, wünscht sich Marlies Zagorski.

Anfang 2018 werden Angebote eingeholt und die Hompage soll noch im Jahr 2018 ins Netz gestellt werden. Die Fördersumme in Höhe von 200 Euro soll zur Finanzierung der Kosten für die Hompage eingesetzt werden

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Spremberg zugute?

Mit der Hompage werden neu Erkrankte und Interessierte in den Gemeinden bzw. in der ganzen Region auf die Selbsthilfegruppe aufmerksam und können die Hilfsangebote der Selbsthilfegruppe nutzen. „Wir sind dem Dachverband des DMSG Landesverbandes Sachsen angeschlossen und können so auch vermitteln und persönlich beraten. Wir laden ein zu aktuellen Seminaren (wenn öffentlich),“ ergänzt Marlies Zagorski.